Sanierungsexpertin Dr. Nicole Essiger-Munk, Politikwissenschaftlerin
Start-Seite
Zur Person:
Aktuelles
Vita / Lebenslauf
Anschrift
Berufl. Aktivitäten:
Prüfinstitut GmbH
AM GmbH
Investor
Lehre:
Vorlesungen
Seminare / Vorträge
Wissenschaftsforum:
Morgenland-Kolumne
Forschung:
Wiss. Mitarbeiterin
Wissenschaftsforum
Staatssanierung
Thesen und Leitsätze
Hamburger Appell
Insolvenzstatistik
Forschungsaufenthalte
Insolvenz-Lexikon:
Blick nach Dubai:
Dubai: Banking Metropolis
Boersenlexikon Dubai (DIFC)
Prinzessin Haya und Europa
UAE German University
Publikationen:
Monographien
Insolvenzprophylaxe
Rezensionen
Artikel
Aufsätze
in Hochschulbibliotheken
in Gerichtsbibliotheken
Bücherbestellung
Sonstiges:
Kolumne:
Presse & Medien:
Pressetexte
Kontakt:
Impressum:
Druckversion Druckversion dieser Seite
 

Unsere Partnerseite des Prüfinstitut Bad Nauheim:
www.Pruefinstitut.info

Domains zu dieser Internetseite:
www.Wissenschaftsforum.org
www.Sanierung-Dubai.de

Fortsetzung des Gespräches mit dem Sanierungs-experten Ernst Munk zur Bekämpfung der Superrezession:

Dubai: Stolz auf die Vergangenheit, selbstbewußt in die Zukunft blickend.

english

 

Die ökonomischen und fiskalischen Gewichte haben sich weltweit immer mehr zu Gunsten der arabischen Welt verschoben. Somit verfügt Dubai über gute Voraussetzungen für eine kontinuierliche positive Entwicklung. Dieser Prozess wird weiter anhalten: Die UAE können in Zukunftstechnologien investieren, z.B. in den Bau vier neuer Atomkraftwerke. Die internationale Kooperation definiert sich neu, und die Weltwirtschaft erfindet sich neu. Dubai ist mittendrin.

Portrait-Ernst-Munk-Sanierungsexperte-Restructring-Expert-Dubai-Masterplan

www.Sanierung-Dubai.de

     
Die wirtschaftliche Entwicklung der Emirate ist dafür ein Gradmesser. Auch die deutsche Volkswirtschaft muss es schaffen, gerade weil es für uns eine Frage des Überlebens des deutschen Industriestandortes ist und sich in Deutschland immer mehr die Auffassung durchsetzt: Nur wer in der Hochtechnologie Weltspitze ist, bleibt auch im Ranking der Industrienationen vorne. Die Bedeutung des angloamerikanischen Wirtschaftsraumes hat dagegen eindeutig abgenommen.

Unstrittig ist auch, dass die arabische Welt aufgrund ihrer eigenen Vernetzung sich untereinander in den Zeiten der Krise besser helfen kann als die schwerfällig gewordenen europäischen bankmäßigen Strukturen es erlauben würden.

Und schließlich haben die arabischen Wirtschaftsführer in den UAE viele Fehler vermieden, die in Europa, den USA und fast dem gesamten Rest der Welt reihenweise gemacht worden waren: Vor allem die exorbitant hohe Verschuldung über Jahrzehnte hinweg für konsumtive Staatsausgaben, so die des Sozialetats zur Stützung maroder Altersversorgungssysteme. Sicherlich ist es in Dubai ähnlich wie z.B. in London oder den USA zu massiven Preiserhöhungen auf den Immobilienmärkten und zu Leerstand bei Immobilien gekommen. Im Nachhinein wird klar, dass die Entwicklung der Verdoppelung, Verdreifachung und Vervielfachung der Boden- und Liegenschaftspreise alle fünf oder zehn Jahre nicht ad infinitum fortgesetzt werden konnte. Dennoch besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen den UAE und den westlichen Industriestaaten darin, dass in den westlichen Industriestaaten neben einem heiß gelaufenen Immobilienmarkt viele andere negative Ursachen zusätzlich in den Volkswirtschaften seit langem als Schadensursachen angelegt sind. Es sind die Langzeitwirkungen aus der auf dem Kopf stehenden Alterspyramiden. Die Konsequenzen der falschen Bildungspolitik, die falsche Subventionspolitik für Unternehmen und Kranken- und Rentenkassen und vieles mehr, die die europäischen Staaten und gerade Deutschland bei der Bekämpfung der Great Depression so schwer behindern: Alles ein Ballast, mit der die Volkswirtschaften in
den UAE oder Dubai nicht belastet sind. Umso stärker sind dort die ökonomischen Kräfte, die in Richtung Aufschwung wirken.

Die UAE mit Dubai können und müssen die jetzt erforderlichen Maßnahmen der Umstrukturierung und der Sanierung schneller und effizienter durchführen als die USA oder Europa.

NAKHEEL und EMAAR sollten neu strukturiert, saniert und in ihren kompletten Funktionen neu aufgestellt werden. Das wird auch erfolgen. Beide Konzerne verfügen über genügend Sanierungspotenzial. Das gilt für alle Emirate der UAE und ganz besonders für Dubai. Auch hier besteht in nahezu allen wirtschaftlichen Bereichen genügend Sanierungspotenzial, um aus eigener Kraf
t den Aufschwung einzuleiten.

Fazit
Dass die Ökonomie der UAE und Dubai über genügend Selbstheilungskräfte verfügen, müsste jeder Sanierungsexperte erkennen und ist den vernünftigen Beteiligungen und Investitionen der letzten Jahrzehnte zu verdanken.

Das in Staatsfonds verwaltete Vermögen der UAE wird auf 328 Milliarden US $ geschätzt. Das zur Verfügung stehende Kapital wurde rund um den Erdball in Beteiligungsprojekte investiert, so dass die erforderliche Erneuerung möglich sein müsste. Und Deutschland? Hier steht die Schuldenuhr bei 1,68 Billionen Euro
(1.680.000.000.000,- = 89 % der Jahreswirtschaftsleistung). Und die USA? Schulden von geschätzt 11 Billionen US $ = 136 % der Jahreswirtschaftsleistung).

DSF-2010-Emirates-Mall-Munk-Dubai-Shopping-Festival

Anziehungspunkt für Millionen Besucher aus der ganzen Welt:
Das 1996 gegründete Dubai Shopping Festival (DSF) ist wieder ein Großereignis für Schnäppchenjäger mit Unterhaltungspartys und viele Attraktionen.


 

Suche
Heute ist der
Aktuelle News
06.04.2010
Aufrüstung in Greentec wie Sonnenkraftwerke ist das Gebot der Stunde. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag in dem das Tote Kapital, gebündelt in Waffen und Kriegsstrukturen zur Reinvestition empfohlen wird. Europäische Währungskrise und der Kampf gegen Staatsinsolvenzen dürfen nicht von Grundsätzen der Insolvenzprophylaxe ablenken.
23.03.2010
Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate werden die Weltwirtschafts schnell überwinden. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der die finanziellen Ressourcen und geostrategische Lagevorteile analysiert – Inspiration für die Vorstellungskraft der Schlagzeilenschreiber von BILD-Zeitung und Boulevard.
09.03.2010
Sisyphusaufgabe für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der sich mit der Verteidigung erreichter Standards beschäftigt, die wegen Kapitalmangel auf dem Spiel stehen. Unabhängige Sanierungsexperten bauen auf den Masterplan zur Sanierung der Weltwirtschaft 2010.
22.02.2010
Ökonomische und fiskalische Gewichte haben sich zu Gunsten der Golfstaaten und der asiatischen Welt verschoben. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der sich mit den Konsequenzen unzureichender deutscher Bildungs- und Subventionspolitik beschäftigt und die ökonomischen Kräfte der VAE analysiert.
08.02.2010
In den VAE und Dubai sind Infrastrukturmaßnahmen für einen der modernsten Staaten weltweit realisiert. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag zu den Folgen der Geldvernichtung – Ernst Munk bekennt sich zu den Sanierungskonzeptionen in den Golfstaaten.
05.02.2010
Buchempfehlung zum Ausweg aus der Finanzkrise und der Euro-Rettung im Wirtschaftsmagazin des Bundes der Steuerzahler erschienen – Steuerzahlerbund unterstützt die Autoren Munk und Essiger in der Forderung Steuergeldverschwendung als konkreten Straftatbestand einzuführen.
30.01.2010
Einen Crash 2010 des Wohlfahrts- und Sozialstaat würde Weltwirtschaft nicht überleben. Morgenland-Magazin.com veröffentlicht Beitrag der sich gegen die Zerschlagungsphilosophie der Insolvenzverwaltergilde wendet und die Denkweisen der Sanierungsexperten befürwortet.